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Galerie: Sd.Kfz 250  1:35 (ad) zurück zur Übersicht


SdKfz 250:
Der Schützenpanzer bei der Wehrmacht erhielt die Bezeichnung Sd.Kfz. 250. Es gab ihn in unterschiedlichsten Unterausführungen, je nachdem, für welchen besonderen Zweck er gedacht war. Als Grundversion gab es das Sd.Kfz. 250 als »leichten Schützenpanzer«. Diese Fahrzeuge wurden in zwei Versionen gebaut: einer neuen und einer alten. Die alte Ausführung hatte ein Gewicht von 4,6 t, war 4.700 mm lang, 1.945 mm breit und 1.660 mm hoch. Angetrieben von einem Sechszylinder-Maybach-Motor erreichten diese Fahrzeuge eine Geschwindigkeit von 65 km/h, die mitgeführten 140 Liter Kraftstoff brachten eine Fahrstrecke von 175 km. Gepanzert waren diese Fahrzeuge mit 14,5 mm an der Front und 8 mm an den Seiten. Die Fertigung der Fahrzeuge mit seiner etwas komplizierten Form wegen der vielen schrägstehenden Bleche wurde im Oktober 1943 eingestellt, dafür wurde das Sd.Kfz. 250 neuer Art eingeführt. Diese Fahrzeuge hatten nur noch neun statt 19 verschiedener Panzerplatten. Das Gewicht dieser Fahrzeuge betrug 5,38 t, der Treibstoffvorrat wurde etwas vergrößert. Ansonsten glichen sich die beiden Ausführungen.
Als Unterausführung gab es das Sd.Kfz. 250/1, welches mit zwei MG 34 bewaffnet war. An Munition wurden 2.010 Schuß mitgeführt. Das Sd.Kfz. 250/2 war nur mit einem MG 34 bewaffnet und wurde als Funksprechwagen eingesetzt.

Das Modell:
Als Grundbausatz lag mir hier das Sdkfz 250/9 von der Firma Tamiya vor (Artikelnummer 35115). Diesen habe ich sehr günstig erhalten da der Turm fehlte und so lag er einige Zeit in meinem Bastelvorrat bis ich mich dazu entschließen konnte mich ein wenig im scratchen zu üben und dieses Modell zu beginnen. Hier muss man  anerkennend sagen das trotz des Alters der Gussform er eine sehr hohe Detailtreue aufweist und in der bekannten guten Qualität dieses Herstellers ist..

Der Bau:
Nachdem ich ja bei diesen Bausatz keinen Turm mehr hatte und ich hier einmal ein wenig modellbauerisches Neuland betreten wollte habe ich zu erst einmal den Sockel, welcher ja in der Grundplatte integriert ist, abgeschliffen. Wie die Bodenplatte eben war stellt sich für mich das Problem der Darstellung des Riffelbleches. Nach kurzer Überlegung kam ich darauf doch einen Deckel einer Katzenfutterdose zu nehmen welche eine ähnliche Struktur aufweist. Gesagt, getan und schon wurde das Teil gereinigt und nach dem trocknen mittels Superkleber auf die Plattform angebracht. Nachdem diese Arbeit relativ leicht von der Hand ging und mir da bewusst wurde das man sehr viel Einblick in den Innenraum hat habe ich beschlossen mich hier ein wenig in Eigenbau zu üben und habe weitere Dinge nachgebaut. So hat das Modell über den Fahrer/Beifahrer keinen Prallschutz aus Leder welchen ich aus Plastik nachbildete. Die seitliche Mannschaftsbank und der zusätzliche Sitz wurden aus Teilen eines alten SdKfz 251 und Plastiksheet selbst gebaut. Denn Staukasten habe ich ebenfalls aus Plastik und Alufolie gebaut und mit Bügel und Schloss versehen. Als nächsten Punkt der mir beim Bausatz nicht gefallen hat war der Feuerlöscher. Diesen habe wieder aus Plastik und Folie im Eigenbau ersetzt und er besteht aus 7 Teilen. Als kleinen Zusatz habe ich noch den Handlauf im Kampfraum und die Ventile der Reifen ergänzt. Sogar die Halterungen für die Plane habe ich aus Kanülen angefertigt und im Außenbereich angebracht.

Kommen wir wieder zum allgemeinen Bau zurück. Hier wurde nach der Anleitung vorgegangen und das Laufwerk vorgefertigt und lackiert. Die Montage der Einzelgliederkette stellte auch keine großen Probleme dar. Nach dem Trocknen des Ganzen habe ich mit dem Einbau der Inneneinrichtung begonnen welcher auch schnell vor sich ging. Dann wurden der Innenraum, welcher noch in 2 Teilen vorlag, mittels Airbrush bemalt. Nach dem anbringen und dem bemalen der Details wurden die beiden Teile miteinander verklebt und der Bau des Innenbereiches abgeschlossen.

Bemalung:
Diese wurde wie schon erwähnt im Bereich des Innenraumes zuerst durchgeführt um dann nach sorgfältigen abkleben auf den Außenbereich  ausgedehnt. Als Farben habe ich Acrylfarben der Firma Gunze verwendet. Für die Grundierung nahm ich 404 Khakibraun und für die Tarnung wurde Olivgrün 405 des selben Herstellers verwendet. Über dieses ging ich mit einer Schicht glänzendem Klarlack um eine Basis für die Decals zu schaffen. Leider waren die nicht von überzeugender Qualität und so habe ich mit einigen Schicht Staubfarbe versucht dieses Manko zum umgehen was leider nicht zufriedenstellend gelungen ist. Gealtert wurde mit hoch verdünnten Ölfarben und die Gebrauchsspuren wurden mit Kreidestaub, welcher mit matten Klarlack verbunden, aufgetragen. Für die Metallteile habe ich Graphitpulver von einem Bleistift verwendet und nachdem alles getrocknet war wurde das Modell mit matten Klarlack zum versiegeln komplett übernebelt.

Fazit:
Ein guter Bausatz vom Hersteller her der sich mit ein wenig Eigeninitiative zu einem anschaulichen Modell entwickelt, welches sehr viel Spaß und Freude beim bauen bereitet.

Mit modellbauerischen Grüßen
Andreas Dobinger








 

 

 

 

 


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