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Galerie: Diorama "Last Farewell"  1:48 (ws) zurück zur Übersicht


Hintergrund:

Im Zuge des zweiten Weltkriegs kam es auch im Bereich China/Burma zu schweren Kämpfen der alliierten Briten und Amerikaner auf Seiten Chinas gegen die Japaner. Die Verlustzahlen dieser Epoche, sowie die Berichte von Beteiligten sprechen hier eine sehr eindeutige Sprache.

Im Zuge diverser Film-Dokumentationen, aber auch in Spielfilmen wurde diese Zeit immer wieder dargestellt. So auch in diversen Dokumentationen der BBC …… eine Szene aus einer solchen Dokumentation habe ich mir für mein Diorama zum Vorbild genommen. Im Jahre 1976 wurden im Zuge von Filmaufnahmen diverse Wracks im Dschungel aufgenommen; diese Gelegenheit nutzte ein ehemaliger US-Pilot seinem seinerzeitigen Flugzeug „die letzte Ehre“ zu erweisen.

Die Szene:

Da eine Figur vor einem Flugzeugwrack eigentlich nicht viel hergibt, wollte ich versuchen, auch im Umfeld ein paar Geschichten zu erzählen. Aber im Mittelpunkt soll die Verabschiedung des Piloten von seiner Maschine stehen.

 
Das Material:

Der Bausatz der P 51-B „Mustang“ stammt vom ukrainischen Hersteller ICM; ein Kit der in der Schachtel einen äußerst leckeren Eindruck vermittelt. Super Detaillierung, guter Guß – auch gute Paßgenauigkeit ….. aber das Modell ist nach dem Zusammenbau dermaßen schief, daß ich meinen ursprünglichen Plan die Mustang beim Angriff auf eine Flakstellung darzustellen, aufgeben mußte. Als Wrack stört der Verzug zwischen Rumpf und Tragwerk  natürlich nicht ……

Da ich nach Bau der P 51 erstmal von diesem Hersteller geheilt war, mußte gleich mal der Merlin-Motor einer ICM-Spitfire herhalten; der Rest der Spit wanderte in die Restebox.

Die Figuren sind von Preiser und Verlinden, wurden zum Dio passend umgebaut.

Die Tiere auf dem Diorama sind Eigenbau aus Conrad-Schnellspachtel; den meisten Spaß hat mir der Bau des halben Krokodils gemacht; obwohl auch die burmesische Python eine Herausforderung war.

Die Vögel sind aus Spachtelmasse und Bleifolie entstanden, das Küken im Nest war im früheren Leben mal ein Gußast, der Schwan ist ebenfalls aus überspachteltem, gezogenen Gußast.

Die Ratte wurde aus einem Spachtelbrocken geschnitzt, ist zwar etwas zu groß geworden, aber was solls …..

Die Bepflanzung wurde in Wald und Wiese gesammelt, getrocknet und teilweise farblich nachbehandelt.

 
Die Bemalung:

Für die Bemalung der Teile kam Revell-Airbrush, Vallejo-Air, Humbrol, Revell-Enamel und der Schulmal-Kasten zum Einsatz.

 
Fazit:

Der Bau hat – mit Ausnahme der Mustang – über mehr als drei Monate enorm viel Spaß gemacht. Alles in Allem glaube ich, hier gute Arbeit abgeliefert zu haben.

Danksagung:

Bedanken möchte ich mich bei dieser Gelegenheit bei Mr. Joseph Neumeyer von „Dynamic-Diorama“, der mich durch sein „Missing in Action“-Diorama zu diesem Bau inspiriert hat.

Happy modelling
Wolfgang Strassmayer







       

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