

Hintergrund:
Im Zuge des zweiten Weltkriegs kam es auch im Bereich
China/Burma zu schweren Kämpfen der alliierten Briten und Amerikaner auf Seiten
Chinas gegen die Japaner. Die Verlustzahlen dieser Epoche, sowie die Berichte
von Beteiligten sprechen hier eine sehr eindeutige Sprache.
Im Zuge diverser Film-Dokumentationen, aber auch in
Spielfilmen wurde diese Zeit immer wieder dargestellt. So auch in diversen
Dokumentationen der BBC …… eine Szene aus einer solchen Dokumentation habe ich
mir für mein Diorama zum Vorbild genommen. Im Jahre 1976 wurden im Zuge von
Filmaufnahmen diverse Wracks im Dschungel aufgenommen; diese Gelegenheit nutzte
ein ehemaliger US-Pilot seinem seinerzeitigen Flugzeug „die letzte Ehre“ zu
erweisen.
Die Szene:
Da eine Figur vor einem Flugzeugwrack eigentlich nicht viel
hergibt, wollte ich versuchen, auch im Umfeld ein paar Geschichten zu erzählen.
Aber im Mittelpunkt soll die Verabschiedung des Piloten von seiner Maschine
stehen.
Das Material:
Der Bausatz der P 51-B „Mustang“ stammt vom ukrainischen
Hersteller ICM; ein Kit der in der Schachtel einen äußerst leckeren Eindruck
vermittelt. Super Detaillierung, guter Guß – auch gute Paßgenauigkeit ….. aber
das Modell ist nach dem Zusammenbau dermaßen schief, daß ich meinen ursprünglichen
Plan die Mustang beim Angriff auf eine Flakstellung darzustellen, aufgeben
mußte. Als Wrack stört der Verzug zwischen Rumpf und Tragwerk natürlich nicht ……
Da ich nach Bau der P 51 erstmal von diesem Hersteller geheilt
war, mußte gleich mal der Merlin-Motor einer ICM-Spitfire herhalten; der Rest
der Spit wanderte in die Restebox.
Die Figuren sind von Preiser und Verlinden, wurden zum Dio
passend umgebaut.
Die Tiere auf dem Diorama sind Eigenbau aus
Conrad-Schnellspachtel; den meisten Spaß hat mir der Bau des halben Krokodils
gemacht; obwohl auch die burmesische Python eine Herausforderung war.
Die Vögel sind aus Spachtelmasse und Bleifolie entstanden,
das Küken im Nest war im früheren Leben mal ein Gußast, der Schwan ist
ebenfalls aus überspachteltem, gezogenen Gußast.
Die Ratte wurde aus einem Spachtelbrocken geschnitzt, ist
zwar etwas zu groß geworden, aber was solls …..
Die Bepflanzung wurde in Wald und Wiese gesammelt,
getrocknet und teilweise farblich nachbehandelt.
Die Bemalung:
Für die Bemalung der Teile kam Revell-Airbrush, Vallejo-Air,
Humbrol, Revell-Enamel und der Schulmal-Kasten zum Einsatz.
Fazit:
Der Bau hat – mit Ausnahme der Mustang – über mehr als drei
Monate enorm viel Spaß gemacht. Alles in Allem glaube ich, hier gute Arbeit
abgeliefert zu haben.
Danksagung: Bedanken möchte ich mich bei dieser Gelegenheit bei Mr.
Joseph Neumeyer von „Dynamic-Diorama“, der mich durch sein „Missing in
Action“-Diorama zu diesem Bau inspiriert hat.
Happy modelling Wolfgang Strassmayer
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