

Als Tamiya seinen Bausatz des T34-76 in 1:48 auf den Markt
brachte, mußte ich seinerzeit ja unbedingt zuschlagen; gleich danach natürlich
auch den Detail-Satz von Verlinden dazu erstehen. Irgendwann wanderte dann auch
noch der Hobby-Boss-Bausatz des T34-85 in meine Einkaufstasche ….. und seither
schlummerten sie einträchtig nebeneinander in meinem Fundus.
Bis sie mir wieder in die Hände fielen, obwohl ich
eigentlich etwas anderes gesucht hatte. Da ich sie schon mal bei der Hand
hatte, mußte ich mir natürlich Gedanken machen, wie sie – meinen Fähigkeiten
entsprechend – bestmöglich präsentiert werden könnten.
Da fiel mir eine Geschichte ein, die ich einmal irgendwo
gelesen hatte: Während der ersten Schlacht um Minsk zwischen 26. Juni und 9. Juli 1941 erhielt
ein T34-76 einen seitlichen Treffer, die Besatzung konnte gerade noch ausbooten,
der Ladeschütze erlag dann knapp danach seinen Verbrennungen und wurde neben
dem Panzer beerdigt. Die anderen Besatzungsmitglieder überlebten den Rückzug
und konnten während der Rückeroberung Minsk’s im Zuge der Operation „Bagration“
(22. Juni bis 29. August 1944) das Grab ihres Kameraden besuchen, in Stand setzen und ihm die
letzte Ehre erweisen ……
Während sie am Grab Anatols
gedachten und der bei den Partisanen "requirierte" Pope den Segen
sprach, platzt jedoch ein deutscher Spähtrupp ins Geschehen und wird von der
Begleit-Infanterie umgehend "kassiert" und nach hinten geschickt.
Verwendet wurden neben den
vorerwähnten Tamiya- und Hoby-Boss-Bausätzen Figurenteile der Firmen ICM,
Verlinden, CMK und Preiser, die komplett oder teilweise umgebaut wurden. Waffen
und Ausrüstung sind aus den Tamiya-Sätzen der russischen und deutschen
Infanterie, bzw. der deutschen Grenadiere.
Der vorbereitete T34-76:
Der vorbereitete T34-85:
Figuren im Werden, Pilze wachsen auch:
Bemalt wurde wie immer mit Vallejo
Model-Color und Model-Air, sowie mit Aquarell-Farbe.
Mit modellbauerischen Grüßen
Wolfgang Strassmayer
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