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Galerie:  Focke Wulf Ta 152 H-1 .... 1:48 (sa) zurück zur Übersicht


Historischer Hintergrund

Die Focke Wulf Ta 152 war eine logische Weiterentwicklung der Focke Wulf  FW 190 D-9.

Zur Bekämpfung der in immer größeren Höhen operierenden amerikanischen Bomberverbände wurde ein Höhenjägerprogramm in Auftrag gegeben.

Dieser Jäger, der eigentlich mit einem Junkers Jumo 213 E  Bombermotor ausgerüstet war, erwies sich als eines der schnellsten und wendigsten Flugzeuge des 2. Weltkrieges. Die Bewaffnung belief sich auf zwei 20mm Kanonen in den Flügelwurzeln und einer 30mm MK 103 in der Propellernase. Die Höchstgeschwindigkeit dieses überaus eleganten Jägers betrug 760 km/h und er zählte somit zu den schnellsten Kolbenmotorflugzeugen der Welt.

Die Bezeichnung „Ta“ ging auf den Namen des Konstrukteurs Kurt Tank zurück.

Nur ein Dutzend Ta 152 kamen letztlich bis Kriegsende zum Einsatz. Sämtliche Flugzeuge dieses Typs wurden im Jagdgeschwader 301 eingesetzt.

Das Modell

Es handelt sich hierbei um einen schon etwas älteren Bausatz der Firma Dragon.

Der Zusammenbau ging ohne gröbere Probleme vor sich und auch die beigelegten Ätzteile werten das Modell auf und sind für ihr alter durchaus noch Zeitgemäß.

Die Passgenauigkeit ist bis auf die Flügelwurzeln durchaus als gut zu bewerten. Bei der von mir so genannten „Hochzeit“, also das Zusammenfügen des Rumpfes mit den Tragflächen, muss man allerdings dann doch zur Spachtelmasse greifen, um Unebenheiten und kleinere Lücken auszufüllen. Vom handwerklichen Aspekt ist es ein Bausatz, der kaum Probleme bereitet.

 
Farbgebung

Bei der Farbgebung kamen wieder mal die guten „alten“ Gunzefarben zum Einsatz. Das Cockpit in RLM 66 Dunkelgrau wurde von mir in alter Trockenmahlmethode gealtert. Die Sitzgurte sind Ätzteile der Firma Eduard. Die Unterseite in RLM 78 Hellblau, die Oberseite in den Farben RLM 75 Violettgrau und RLM 83 Grün.

Die Alterung wurde von mir in der alt bewährten Ölfarbenmethode durchgeführt.

Auf Preshading wurde verzichtet, da für meine Begriffe die Ölfarbe das Modell plastischer erscheinen lässt.

Die Aufkleber sind gut zu verarbeiten und ziehen nach der Behandlung mit dem  Marksofter sehr gut in den Lack ein.

Nachdem diese Maschinen nur beim JG 301, dem Industrieschutzschwarm eingesetzt wurden, ergeben sich daher kaum Alternativen. Lediglich die Nummern der Kennzeichen können zwischen grünen und gelben Zahlen gewählt werden.

 
Fazit

Ein sehr schöner, trotz seines Alters immer noch sehr attraktiver Bausatz, der in der damalige Zeit seines Erscheinens kaum Wünsche offen ließ. Durch zahlreiche Zurüstteile diverser Firmen kann man auch heute noch ein durchaus sehr schönes und detailliertes Modell erstellen. Da die Modellbauindustrie bisher kein alternatives Modell der Ta 152 hergestellt hat, muss der Liebhaber dieses Flugzeuges auf diesen Bausatz zurückgreifen.

Mit modellbauerischen Grüßen

Siegi Alram









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