

Hintergrund:
The
Hole in the Fence:
Die Idee zu dieser Vignette entstand spontan, eigentlich
wollte ich meine Fertigkeiten im Bereich des Figurenmalens mal wieder
testen.
Am Anfang ging es noch recht gut aber je weiter ich gekommen bin um so
mehr
musste ich feststellen das ich in diesem Bereich noch sehr viel lernen
muss. Es
ist halt ein langer Weg gute Figuren zu erstellen und zu bemalen, ich
bewundere
hier die großen der Szene die dieses zu Wege bringen. Ich werde
von diesem Werk
sicher wieder meine Lehren ziehen und versuchen beim nächsten
umzusetzen.
Der Hintergrund
1944, die Landung der Alliierten in
der Normandie ist in
vollem Gange und bei den deutschen Truppen herrscht teilweise ziemliche
Verwirrung. So versucht hier mein MG2 seinem Einser zu folgen, da durch
die
überraschenden Angriffe der Airborne ein schneller
Stellungswechsel notwendig
wurde. So geht es über Stock und Stein durch die Trümmer der
vorangehenden
Fliegerangriffe, mal schnell die Lücke im Gartenzahn genützt
um in die neue
Stellung zu gelangen. Was er aber in dem Eifer des Gefechts nicht
bemerkt ist
das die ersten Soldaten der Airborne schon in die HKL eingesickert
sind. Dieser
eine hat auch den Schutz des Gartenzaunes genutzt um sich den deutschen
Stellungen zu nähern. In diesem Moment stürmt der deutsche
durch die Lücke im
Gartenzaun, die weitere Entwicklung der Ereignisse überlasse ich
gerne Ihnen…….
Die
Figuren
Die Figuren stammen aus dem Satz „German Panzerjaegers
(Eastern Front 1944)“ von der Firma Dragon und dem Satz „US
Paratroopers
(1944)“ von der Firma Master Box. Über die Qualität
braucht man nicht viel
schreiben, von Dragon in der gewohnt guten und Masterbox steht hier in
keiner
Weise nach. Der Zusammenbau gestaltet sich einfach und es gibt fast
keine
Stellen zum ausbessern. Hier finde ich auch meinen ersten Lernprozess,
wenn die
Figuren zusammen gebaut und grundiert sind sollte man sie sich einmal
genau
unter einer Lupe oder ähnlichen ansehen um so die feinen Gussgrate
zu
festzustellen und zu entfernen. In diesem Fall habe ich es leider nicht
getan
wie Sie bei den Bildern feststellen werden. Es sind zwar kleine Dinge
aber sie
stören das Ergebnis doch, zumindest mich.
Die
Bemalung
Hier versuchte ich einen neuen Weg zu gehen und grundierte
die Figuren nicht mit der Airbrush sondern verwendete die neuen Farben
von
Revell, welche ich mit dem Pinsel aufgetragen habe. Für die
Grundierung habe
ich die Farbe weis verwendet, normaler weise nehme ich hier einen
Gelbton. Nach dem trocknen habe ich die
Figuren aus
einem Mix aus Enamel und Valleyo Farben bemalt. Die Abzeichen bei dem
Airbornesoldaten sind Decals die im Bausatz enthalten sind. Die Spuren
des
Gefechtes wurden mit Pastellkreiden aufgetragen und die Alterung bzw.
das
washing erfolgte mit verdünnter Ölfarbe. Nachdem das Ganze
getrocknet war wurde
es mit einer Schicht Mattlack versiegelt.
Das
Diorama
Für das Diorama wurden Reste aus der Grabbelbox verwendet,
so wurde aus Balsaholz der Zaun sowie der Rahmen und Boden des Dioramas
gebaut.
Der Zaun wurde mit Acryl- und Ölfarben bemalt und in das Gipsbett
gesetzt. Hier
habe ich auch versucht ein paar Details wie die abgerissenen Nägel
mit einem
Draht darzustellen. Die Grundierung des Geländes erfolgte wiederum
mit
Acrylfarben und der Rahmen wurde mit Enamels bemalt. Der Strauch stammt
aus
einem Centshop, ist eigentlich für den Aquarienbedarf gedacht, und
wurde von
mir Zweckentfremdet. Der Baum entstand aus einem Meerschaumast, welcher
zuerst
in Braun grundiert wurde, auf welchen ich mit Glanzlack aus der
Sprühdose die
Blätter fixiert habe. Für die Blätter habe ich einfach
gerebelten Majoran verwendet, einfach in
der Anwendung und
Kostengünstig.
Um bei dem GI die Bewegung darstellen
zu können wurde dieser
mit einem Stift, der durch die Schuhsohle ging, mit dem Untergrund
fixiert.
Zubehör
Wie so oft haben die Waffen bzw. die Helme keine Riemen die
ich hier mit einer Bleifolie nachzustellen versuchte. Die Folie wird
mit
Enamelfarbe grundiert und dann mit einer feinen, aber scharfen Klinge
geschnitten. Und da ich den Gurt nicht einfach am Gewehr montieren
wollte habe
ich aus einem dünnen Draht auch noch die Halterung gebaut. Das
anbringen an die
Waffen wurde dann jedoch zu einem Geduldsspiel da mein Superkleber die
magische
Eigenschaft hat überall dort zu halten wo er nicht soll wie Finger
usw. aber ja
nicht auf der Stelle wo er soll. Nach einigen Versuchen gelang es mir
dann doch
und ich war beruhigt. Und da mir die nackte Zaunwand auch nicht so
recht
gefallen wollte habe ich sie mit einem Plakat aufgelockert. Hier ist
das
Internet ein sehr gutes Medium für solche Bilder, diese
gespeichert und mit
einem Photoprogramm auf die richtige Größe gebracht und
ausgedruckt,
zuschneiden und anbringen, fertig.
Fazit
Eine kleine Vignette deren Bau viel Spaß gemacht hat bis auf
die Superklebereinlage. Es zeigt wie man auch aus ein paar Resten was
machen
kann und das Ganze mit ein wenig Ideen aufwerten kann. Und mir
persönlich das
kein Meister vom Himmel gefallen ist und man zum erstellen von guten
Figuren
viel Übung braucht.
Mit modellbauerischen Grüßen
Andreas Dobinger
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