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Galerie: Vignette "The Hole in the Fence"  1:35 (ad) zurück zur Übersicht


Hintergrund:

The Hole in the Fence:
Die Idee zu dieser Vignette entstand spontan, eigentlich wollte ich meine Fertigkeiten im Bereich des Figurenmalens mal wieder testen. Am Anfang ging es noch recht gut aber je weiter ich gekommen bin um so mehr musste ich feststellen das ich in diesem Bereich noch sehr viel lernen muss. Es ist halt ein langer Weg gute Figuren zu erstellen und zu bemalen, ich bewundere hier die großen der Szene die dieses zu Wege bringen. Ich werde von diesem Werk sicher wieder meine Lehren ziehen und versuchen beim nächsten umzusetzen.

 
Der Hintergrund
1944, die Landung der Alliierten in der Normandie ist in vollem Gange und bei den deutschen Truppen herrscht teilweise ziemliche Verwirrung. So versucht hier mein MG2 seinem Einser zu folgen, da durch die überraschenden Angriffe der Airborne ein schneller Stellungswechsel notwendig wurde. So geht es über Stock und Stein durch die Trümmer der vorangehenden Fliegerangriffe, mal schnell die Lücke im Gartenzahn genützt um in die neue Stellung zu gelangen. Was er aber in dem Eifer des Gefechts nicht bemerkt ist das die ersten Soldaten der Airborne schon in die HKL eingesickert sind. Dieser eine hat auch den Schutz des Gartenzaunes genutzt um sich den deutschen Stellungen zu nähern. In diesem Moment stürmt der deutsche durch die Lücke im Gartenzaun, die weitere Entwicklung der Ereignisse überlasse ich gerne Ihnen…….

 

Die Figuren
Die Figuren stammen aus dem Satz „German Panzerjaegers (Eastern Front 1944)“ von der Firma Dragon und dem Satz „US Paratroopers (1944)“ von der Firma Master Box. Über die Qualität braucht man nicht viel schreiben, von Dragon in der gewohnt guten und Masterbox steht hier in keiner Weise nach. Der Zusammenbau gestaltet sich einfach und es gibt fast keine Stellen zum ausbessern. Hier finde ich auch meinen ersten Lernprozess, wenn die Figuren zusammen gebaut und grundiert sind sollte man sie sich einmal genau unter einer Lupe oder ähnlichen ansehen um so die feinen Gussgrate zu festzustellen und zu entfernen. In diesem Fall habe ich es leider nicht getan wie Sie bei den Bildern feststellen werden. Es sind zwar kleine Dinge aber sie stören das Ergebnis doch, zumindest mich.

 

Die Bemalung
Hier versuchte ich einen neuen Weg zu gehen und grundierte die Figuren nicht mit der Airbrush sondern verwendete die neuen Farben von Revell, welche ich mit dem Pinsel aufgetragen habe. Für die Grundierung habe ich die Farbe weis verwendet, normaler weise nehme ich hier einen Gelbton.  Nach dem trocknen habe ich die Figuren aus einem Mix aus Enamel und Valleyo Farben bemalt. Die Abzeichen bei dem Airbornesoldaten sind Decals die im Bausatz enthalten sind. Die Spuren des Gefechtes wurden mit Pastellkreiden aufgetragen und die Alterung bzw. das washing erfolgte mit verdünnter Ölfarbe. Nachdem das Ganze getrocknet war wurde es mit einer Schicht Mattlack versiegelt.

 

Das Diorama
Für das Diorama wurden Reste aus der Grabbelbox verwendet, so wurde aus Balsaholz der Zaun sowie der Rahmen und Boden des Dioramas gebaut. Der Zaun wurde mit Acryl- und Ölfarben bemalt und in das Gipsbett gesetzt. Hier habe ich auch versucht ein paar Details wie die abgerissenen Nägel mit einem Draht darzustellen. Die Grundierung des Geländes erfolgte wiederum mit Acrylfarben und der Rahmen wurde mit Enamels bemalt. Der Strauch stammt aus einem Centshop, ist eigentlich für den Aquarienbedarf gedacht, und wurde von mir Zweckentfremdet. Der Baum entstand aus einem Meerschaumast, welcher zuerst in Braun grundiert wurde, auf welchen ich mit Glanzlack aus der Sprühdose die Blätter fixiert habe. Für die Blätter habe ich einfach gerebelten Majoran  verwendet, einfach in der Anwendung und Kostengünstig.

Um bei dem GI die Bewegung darstellen zu können wurde dieser mit einem Stift, der durch die Schuhsohle ging, mit dem Untergrund fixiert.

 

Zubehör
Wie so oft haben die Waffen bzw. die Helme keine Riemen die ich hier mit einer Bleifolie nachzustellen versuchte. Die Folie wird mit Enamelfarbe grundiert und dann mit einer feinen, aber scharfen Klinge geschnitten. Und da ich den Gurt nicht einfach am Gewehr montieren wollte habe ich aus einem dünnen Draht auch noch die Halterung gebaut. Das anbringen an die Waffen wurde dann jedoch zu einem Geduldsspiel da mein Superkleber die magische Eigenschaft hat überall dort zu halten wo er nicht soll wie Finger usw. aber ja nicht auf der Stelle wo er soll. Nach einigen Versuchen gelang es mir dann doch und ich war beruhigt. Und da mir die nackte Zaunwand auch nicht so recht gefallen wollte habe ich sie mit einem Plakat aufgelockert. Hier ist das Internet ein sehr gutes Medium für solche Bilder, diese gespeichert und mit einem Photoprogramm auf die richtige Größe gebracht und ausgedruckt, zuschneiden und anbringen, fertig.

 

Fazit
Eine kleine Vignette deren Bau viel Spaß gemacht hat bis auf die Superklebereinlage. Es zeigt wie man auch aus ein paar Resten was machen kann und das Ganze mit ein wenig Ideen aufwerten kann. Und mir persönlich das kein Meister vom Himmel gefallen ist und man zum erstellen von guten Figuren viel Übung braucht.

 

Mit modellbauerischen Grüßen
Andreas Dobinger










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