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Galerie: Junkers Ju 87 B2 -  1:48 (ad) zurück zur Übersicht



Über den Stuka braucht man hier nicht viel schreiben, dieses Flugzeug mit seinem eindeutigem Geräusch im Sturzflug ist sehr bekannt. Noch dazu gibt es in der Literatur sowie im Web zahlreiche Informationen.

Das Modell:

Bei meinem hier verwendeten Modell handelt es sich um den Bausatz von Revell in 1:48. Hier dürfte die Firma die alten Formen von Hasegawa übernommen haben was sich als guter Griff erweist. Der Bausatz selber zeichnet sich durch sehr gute Paßgenauigkeit und einem sauberen Guss aus. Und das Ganze zu einem günstigen Preis was einen Einstieg in die Thematik Flugzeugmodellbau erleichtert.

Der Bau:

Der Bau wurde gemäß der Bauanleitung durchgeführt und ergab keine großen Probleme. Eine kleine Änderung die ich vorgenommen habe betraf die Fahrwerke, wo ich die Halterung der Räder ausgeschnitten habe um diese erst zum Ende einbauen zu können.

In diesem Bausatz habe ich auch bewusst auf Zurüstteile verzichtet, wer auf solche nicht verzichten will kann das Modell noch dem entsprechend supern.

Bemalung und Alterung:

Bei diesem Modell machte ich das erste Mal den Versuch einer Vorschattierung (Pre-shading) um die Gravuren besser betonen zu können. Nach diesem Schritt sieht das Modell aus wie ein Zebra aber es zeigt sich das diese Vorarbeit für die weiter Bemalung ein wichtiger Aspekt ist. Ich begann dann erst die Flächen zwischen den Linien auszumalen und lies den Bereich der Gravuren frei. Diese wurden dann unter einem spitzen Winkel gebrusht so das die Farbe über den Nahbereich der Gravuren kommt und nicht in diesen. Das Cockpit selber wurde erst mit Klear  behandelt und dann mit Tape abgeklebt. Die Behandlung mit Klear ermöglicht das schneiden des Tapes direkt am Teil weil es dieses resistenter macht. Die Fahrwerksbeine wurden noch nicht angebracht um die Lackierung zu erleichtern. Für die Bemalung verwendete ich Farben von Gunze da diese den RLM Tönen entsprechen und nicht erst viel gemischt werden muss.

Nachdem die Lackierung fertig und gut getrocknet war überzog ich das Modell noch mit Klear um eine optimale Oberfläche für das anbringen der Decals zu haben. Diese wurden nach dem anbringen noch mit Mark Softer behandelt um sich den Konturen besser anzupassen. Dann wurden noch Gebrauchsspuren sowie Abgassfahnen gesetzt und den Abschluss bildet ein Finish mit mattem Klarlack.

Fazit:

Da mein Hauptinteresse eher im Bereich der AFV´s liegt war es für mich interessant einmal einen Ausflug in die Fliegerszene zu machen. Ein guter Bausatz als Basis und man kann ein schönes Modell bauen. Dem Profi bieten sich sehr gute Möglichkeiten es noch besser zu machen.

Übrigens baute ich dieses Modell extra für einen Onlinewettbwerb in einem deutschen Modellbauforum und konnte damit unter die ersten drei kommen was mich sehr freut.

Mit modellbauerischen Grüßen
Andreas Dobinger












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