

Über den Stuka
braucht man hier nicht viel schreiben, dieses Flugzeug mit seinem eindeutigem
Geräusch im Sturzflug ist sehr bekannt. Noch dazu gibt es in der Literatur
sowie im Web zahlreiche Informationen.
Das Modell:
Bei meinem hier
verwendeten Modell handelt es sich um den Bausatz von Revell in 1:48. Hier
dürfte die Firma die alten Formen von Hasegawa übernommen haben was sich als
guter Griff erweist. Der Bausatz selber zeichnet sich durch sehr gute
Paßgenauigkeit und einem sauberen Guss aus. Und das Ganze zu einem günstigen
Preis was einen Einstieg in die Thematik Flugzeugmodellbau erleichtert.
Der Bau:
Der Bau wurde
gemäß der Bauanleitung durchgeführt und ergab keine großen Probleme. Eine
kleine Änderung die ich vorgenommen habe betraf die Fahrwerke, wo ich die
Halterung der Räder ausgeschnitten habe um diese erst zum Ende einbauen zu
können.
In diesem Bausatz
habe ich auch bewusst auf Zurüstteile verzichtet, wer auf solche nicht
verzichten will kann das Modell noch dem entsprechend supern.
Bemalung und Alterung:
Bei diesem Modell
machte ich das erste Mal den Versuch einer Vorschattierung (Pre-shading) um die
Gravuren besser betonen zu können. Nach diesem Schritt sieht das Modell aus wie
ein Zebra aber es zeigt sich das diese Vorarbeit für die weiter Bemalung ein
wichtiger Aspekt ist. Ich begann dann erst die Flächen zwischen den Linien
auszumalen und lies den Bereich der Gravuren frei. Diese wurden dann unter
einem spitzen Winkel gebrusht so das die Farbe über den Nahbereich der Gravuren
kommt und nicht in diesen. Das Cockpit selber wurde erst mit Klear behandelt und dann mit Tape abgeklebt. Die
Behandlung mit Klear ermöglicht das schneiden des Tapes direkt am Teil weil es
dieses resistenter macht. Die Fahrwerksbeine wurden noch nicht angebracht um
die Lackierung zu erleichtern. Für die Bemalung verwendete ich Farben von Gunze
da diese den RLM Tönen entsprechen und nicht erst viel gemischt werden muss.
Nachdem die
Lackierung fertig und gut getrocknet war überzog ich das Modell noch mit Klear
um eine optimale Oberfläche für das anbringen der Decals zu haben. Diese wurden
nach dem anbringen noch mit Mark Softer behandelt um sich den Konturen besser
anzupassen. Dann wurden noch Gebrauchsspuren sowie Abgassfahnen gesetzt und den
Abschluss bildet ein Finish mit mattem Klarlack.
Fazit:
Da mein
Hauptinteresse eher im Bereich der AFV´s liegt war es für mich interessant
einmal einen Ausflug in die Fliegerszene zu machen. Ein guter Bausatz als Basis
und man kann ein schönes Modell bauen. Dem Profi bieten sich sehr gute
Möglichkeiten es noch besser zu machen.
Übrigens baute
ich dieses Modell extra für einen Onlinewettbwerb in einem deutschen
Modellbauforum und konnte damit unter die ersten drei kommen was mich sehr
freut.
Mit modellbauerischen Grüßen
Andreas Dobinger


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