

Vielen von uns Modellbauern ist es schon einmal so gegangen
– man sieht ein Originalfoto und denkt sich „das muß ich nachbauen….“
So ging es mir als ich obenstehendes Bild einer Me 163 zum
ersten Mal gesehen habe; und schon drei Jahre später hab ichs verwirklicht ……
Der Bau:
Der Dragon-Bausatz war relativ problemlos zu bauen; wenige
Spalten (lediglich am Flügelansatz mußte gespachtelt werden), kein Verzug.
Einfach Oob, denn der Bausatz enthielt auch Photoätzeile, die mich vor
keinerlei Problem stellten. Leider habe ich die Sinkstelle unter dem Cockpit
erst auf den Fotos bemerkt; daher habe ich selbstgefertigte Handschuhe drüber
gelegt….
Bei der Bemalung wurde es schon kniffliger; meine Erfahrung
mit deutschen Farbschemen war bis zu diesem Zeitpunkt absolut Null; daher
dürfte ich mich bei den Farbtönen auch vergriffen haben. Benutzt wurde
Revell-Airbrush im Glas zur Grundierung, darüber habe ich mit Vallejo-Air
gearbeitet. Einige Stellen mußte ich mit Pinsel nacharbeiten, was man leider
noch allzu deutlich sieht.
Die Figur besteht aus dem Körper einer Preiser-Figur - der
mittels Blei-Folie die typischen Uniform-Teile angepaßt wurden – einem Kopf
eines Verlinden-Mechanikers aus dem USAAF-Satz und den Armen eines ICM-Piloten.
Und da ich ja nix normal mache, habe ich die Hände eines Verlinden-Piloten
verwendet ….. weil der so eine schöne Breitling hatte.
Die Füße (Stiefel) stammen wieder von einer anderen Verlinden-Figur
…..
Die Decals aus dem Bausatz waren von hervorragender
Qualität, da ich jedoch die Kennung der Originalmaschine nicht eruieren konnte,
habe ich eine nicht belegte „Weiße 2“ benutzt. Das „böse Kreuz“ am Seitenleitwerk
lag dem Bausatz nicht bei und auch ich habe auf die Anbringung verzichtet….
Zur Präsentation fiel mir nichts besseres ein, als ein altes
Schneidebrett zu verspachteln und gravieren um den Betonplatz in Brandis zu
simulieren.
Trotz allem hoffe ich, es gefällt …….
Mit modellbauerischen Grüßen
Wolfgang Strassmayer
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