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Galerie: M4A1 Sherman -  1:48 (ad) zurück zur Übersicht



Das Modell:

Auch dieses Modell zeigt sich in der Tamiya gewohnter guten Qualität. Man könnte fast sagen Kleber in die Schachtel geben, schütteln und fertig. Aber keine Angst, soweit ist es noch nicht und der ambitionierte Modellbauer hat hier ein gutes Modell zur Verfügung.

Als Besonderheit habe ich mir den Ätzeilsatz von Voyager dafür geleistet, um es ein wenig aufzupeppen.

 
Der Bau:

Hier erfolgte der Bau recht einfach, ich musste nur die Teile welche durch Ätzteile ersetzt werden beachten. Ansonsten geht er rasch und einfach und man sieht schnell Erfolge.

Dann kam der Akt mit den Ätzteilen, Mann oh Mann. Die sind ja in 1:35 schon klein aber im 48er sind sie winzig. Als Manko muss ich zugeben keine bzw. geringe Erfahrung mit dem Bau von Ätzteilen zu haben. Aber man kann ja lernen und so werde ich sicher weiter üben. Auf alle Fälle geben solche Teile dem Modell den letzten Schliff, wenn wir mal von der Bemalung absehen. Zum Hersteller Voyager kann man sagen, die Teile sind empfehlenswert und waren gut zu verarbeiten.

Die Bemalung:

Auch hier wollte ich einen neuen Weg bestreiten und habe das gesamte Modell mit Valleyo Air Color bemalt. Diese Farben sind nach einer kurzen Eingewöhnung eine Wucht und für die kalte Jahreszeit absolut zu empfehlen. Da sie absolut geruchsfrei sind kann man nach Lust und Laune in geschlossenen Räumen brushen ohne gesundheitliche Risiken. Man sollte nur folgendes beachten. Die Farben immer wirklich gut aufschütteln und ein Wattestäbchen (Q-Tip) zum reinigen der Nadel bereithalten. Diese Farben haben den kleinen Nachteil das sie so schnell trocknen das sie auf der Nadel eintrocknen, also alle 2-3 Minuten kurz mal die Nadel geputzt. Was sich hier als Nachteil zeigt wirkt sich beim Modell positiv aus da man sehr schnell weiter machen kann. Ich gehe auch nach Anleitung von MIG vor und verdünne die Farben 1:3 (Verdünner: Farbe). Der Druck ist ziemlich derselbe wie bei den Farben von Tamiya oder Gunze, ca. 1,2-1,5bar. Auch hält diese Farbe auch ohne Vorbehandlung auf Ätzteilen.

Als Grundfarbe nahm ich Oliv Drab welches teilweise mit Beige aufgehellt wurde. Die Gummi-, die Kettensegmente und die Metallteile wurden mit Schwarz bemalt, wobei die Metallteile dann noch mit Graphitpulver behandelt wurden.

Die Pigmente, in diesem Fall heller Staub, wurden mit Feuerzeugbenzin aufgetragen und nach dem trocknen erfolgte das anbringen der Decals. Als alles gut getrocknet war wurde das gesamte Modell mit einer Schicht Sandfarbe hoch verdünnt übernebelt (1 Teil Farbe auf 6 Teile Verdünner)

Den Abschluss  bildete eine Lage Gunze Mattlack zur Versiegelung des Modells.

Fazit

Wunderbare Bausätze die uns Tamiya in diesem Maßstab beschert und da immer mehr Zulieferer mitmachen kann man sich hier noch viel erwarten. Nur schade das die Figuren noch nicht diesen Standart erreicht haben, aber wer weis.

Ich kann jeden nur empfehlen es mal in dieser Größe zu versuchen, Ihr werdet sehen es macht Spaß.

Mit modellbauerischen Grüßen
Andreas Dobinger











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