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Galerie:  Tiger 1 Ausfg. E (spät) - 1:35 (ws) zurück zur Übersicht



Über den Mythos "Tiger" brauche ich ja wohl keine weiteren Worte verlieren - jedem der sich mit Militär-Modellen oder der Geschichte des zweiten Weltkriegs befaßt, sind diese Panzer ein Begriff.
 

Der Bausatz:

Der Bausatz des späten Tigers von AFV-Club ist in sehr guter Qualität und weist lediglich einen Fehler auf: das Dach des Turmes läßt sich nicht in richtiger Position verkleben, da die Turm-Seitenwände für die Aufnahme dieses Teils nicht genügend hoch ausgenommen sind. Hier hat man die Wahl, entweder die Seitenwände auszuschleifen, oder nach dem Zusammenbau zu erhöhen. Ich habe mich für die zweite Methode entschieden. Ein weiterer Nachteil des Bausatzes ist, daß keine Zimmerit-Struktur angegossen ist und laut Bauplan das Zimmerit mit Spachtelmasse dargestellt werden soll.  Pluspunkte des Bausatzes sind die funktionsfähige Drehstab-Federung, das beiliegende Aluminium-Geschütz-Rohr und die ebenfalls beiliegenden Ätzteile für die Lüfter-Gitter und das Fla-MG-Visier.

Der Bau:

Der Bau ging einfach von Statten, zur Erhöhung der Turm-Seitenwände benutzte ich flach gequetschten Löt-Draht, der mittels Sekunden-Kleber fixiert wurde.  Die ganzen Außendetails wie Drahtseile, Wagenheber, Holzblock, etc. lackierte ich am Gußast  und montierte sie erst  ganz am Schluß. Das ganze Modell erhielt eine Mennige-farbige Grundierung, erst danach brachte ich das ATAK-Zimmerit (das zwar für den Dragon-Bausatz vorgesehen ist, jedoch ohne größere Probleme auch für AFV paßt) mittels Sekunden-Kleber an. Als Gegengewicht für das Aluminium-Rohr mußte ich am Verschluß des Geschützes ein Bleigewicht anbringen.


Nach dem Durchtrocknen der Grundierung kam dann die Lackierung in panzergelb, darauf wurde das Tarnmuster (hier orientiert an den Tarnschemen der verschiedenen Einheiten der schweren Panzerkompanien in den SS-Panzerdivisionen) aufgetragen. Ein historisches Vorbild für dieses Fahrzeug konnte ich leider nicht finden, da ich ja einen Tiger knapp vor der Kapitulation im Raum Krems darstellen wollte, dafür jedoch keine Fotos aufzutreiben waren.

Auf die Tarnung wurden dann die diversen Kratzer und Abnutzungen aufgetragen und das gesamte Fahrzeug partiell aufgehellt, um die Wirkung durch Sonne und Wetter zu simulieren.

Danach wurden noch die Friul-Einzelglieder-Ketter montiert, die lediglich ein Auftrag von Mattschwarz in den Fugen erhielten.









An Farben benutzte ich wieder einmal nur die Vallejo-Model-Air, für die Hervorhebung der Ritzen und die Verrostung griff ich wie immer auf meinen Schul-Mal-Kasten zurück.
Nach Anbau der ganzen Kleinteile wurden noch diverse Details nachgemalt, und schon war er fertig.

Mit modellbauerischen Grüßen
Wolfgang Strassmayer














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