

Wir
bewundern alle die Werke der Großen der Modellbauszene und immer
wieder tauchen Fragen auf wie hat er das nur geschafft. Wir konnten
einen der Großen für einen Workshop gewinnen und Ihm genau
auf die Finger schauen. Wir alle haben ja genug Fachliteratur zu Hause
aber einen der Künstler dann bei der Arbeit zusehen zu können
ist dann doch was anderes.
Zur Person will
ich hier nicht viel schreiben, er ist ein sympatischer junger Mann der
jetzt schon zu den großen der Modellbauszene gehört. So hat
er unter anderem mit seinen Modellen schon Spitzenplätze bei der
Euromiliaire in England erzielen können was für die
Qualität seiner Werke spricht. Für mehr Information bitte ich
Sie seine Homepage zu besuchen, hier geht es zu Attila Production
Der Workshop
Nach seinen Angaben baute eines unserer Mitglieder das
Modell eines Königstigers in 1:35 und erstellte somit die Basis
für den Workshop. Pünktlich konnten wir dann beginnen, was
bei der Dauer von fast 6 Stunden sehr gut war. Da der Attila neben
Englisch auch sehr gut Deutsch spricht und es eines seiner
Anliegen war, das wir Ihm Fragen stellen kam eine rege Kommunikation zu
stande. Und für alle Notfälle konnte eines der teilnehmenden
Mitglieder auch ungarisch. Und mit den Möglichkeiten die wir als
Verein durch unser Klublokal haben machte dieser Workshop mehr Sinn.
Wir waren eine Gruppe von 6 Teilnehmern die ungestört jeden
Schritt von Ihm verfolgen konnten.
Nach einer gründlichen Reinigung began er dann mit der
Grundierung, hier aber nicht in Sand-oder Dunkelgelb wie wir es
erwartet hatten sondern er verwendet hauptsächlich die Farbe Buff
von Tamiya dafür. Diese mischt er nach Bedarf mit Erdbraun oder
Gelb wobei er dadurch schon die ersten Akzente setzten kann.
Die nächsten Akzente im Wannenbereich erstellte er in dem er
bestimmte Bereiche mit den oben angeführten Farben gemischt anders
bemalte.Dabei handelte es sich um die Motorabdeckung sowie die Platte
über Funker und Fahrer. Die weiteren Akzente erzeilte er mit einem
dunklem Rotbraun, in dem er bestimmte Bereiche damit lackierte. Das
waren die Luke des Bordfunkers sowie ein ein Abdeckblech. Dabei ist
immer auch ein genaues Abkleben wichtig und erleichtert die Arbeit.
Dann began er mit der Bemalung des Turmes....
So, lassen wir mal die Bilder für sich sprechen.
Warum wir hier nicht mehr darüber schreiben hat seine Gründe.
Einer davon ist, das es in der Zukunft die Möglichkeit weiterer
Workshops mit dem Attila geben wird. Da er diese jedoch als
Geschäftsmann macht, wird ein jeder verstehen das wir hier
nicht alle Informationen weiter geben, sondern sie für die
Teilnehmer des Workshops reservieren. Wenn einer von Euch jedoch
Interesse an einem Workshop mit dem Attila haben sollte, einfach eine
kurze Mail an Andreas für weitere Informationen.
Mit modellbauerischen Grüßen
Andreas
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